Kapitel 11:

Leben und Wirken ohne Sorgen

1-8 Wirf dein Brot hin auf die Fläche der Wasser, denn nach vielen Tagen wirst du es finden. gib einen Teil an sieben, ja, sogar an acht; denn du weißt nicht, was für Unglück sich auf der Erde ereignen wird. - Wenn die Wolken voll Regen sind, so entleeren sie sich auf die Erde; und wenn ein Baum nach Süden oder nach Norden fällt; an dem Orte, wo der Baum fällt, da bleibt er liegen. - Wer auf den Wind achtet, wird nicht säen, und wer auf die Wolken sieht, wird nicht ernten. - Gleichwie du nicht weißt, welches der Weg des Windes ist, wie die Gebeine in dem Leibe der Schwangeren sich bilden, ebenso weißt du das Werk GOTTES nicht, der alles wirkt. - Am Morgen säe deinen Samen, und des Abends ziehe deine Hand nicht ab; denn du weißt nicht, welches gedeihen wird: ob dieses oder jenes, oder ob beides zugleich gut werden wird. - Und süß ist das Licht, und wohltuend den Augen, die Sonne zu sehen. Denn wenn der Mensch auch viele Jahre lebt, möge er in ihnen allen sich freuen und der Tage der Finsternis gedenken, dass ihrer viele sein werden: alles was kommt ist Eitelkeit.

Ergebnis: Lebensgenuß und Gottesgericht

9-10 Freue dich Jüngling, in deiner Jugend, und dein Herz mache dich fröhlich in den Tagen deiner Jugendzeit und wandle in den Wegen deines Herzens und im Anschauen deiner Augen; doch wisse, dass um dies alles GOTT dich ins Gericht bringen wird. Und entferne den Unmut aus deinem Herzen, und tue das Übel von deinem Leibe weg; denn die Jugend und das Mannesalter sind Eitelkeit.

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